Die zartfarbigen Aquarelle von Gabriela Stellino strahlen einen besonderen Reiz und Ruhe aus und fordern eine - für heutige Zeiten ungewohnte - konzentrierte Betrachtung. Die gezeichneten menschenleeren Landschaften sind auf ihr eigentliches Wesen reduziert: gewellte Waagerechte von Horizontlinien, Bergrücken oder Meer und Vertikale von Bäumen in leicht verschwimmender Linienführung. Die hinzukommende zurückhaltende und ebenso reduzierte Farbgebung gibt den Landschaften eine Weite mit Tiefenwirkung und Horizont.
„Hinter dem was ich sehe, gibt es noch mehr, noch etwas Anderes. Die Beobachtung der gleichen Landschaft, Tag für Tag, viele Tage, ist wie eine Einladung zur Subtilität. Es wird uns beigebracht, das Äußere zu beobachten, mehr als das Innere. Die Begabung und das gekonnte Handwerk allein führen zu einer Nachahmung, die nichts mit der Schöpfung zu tun hat.
Das Kleinformat ist bewusst gewählt. Es ist intim wie die Kunst selbst. Die Absicht ist, die Weite auf wenigen Zentimetern zu finden. Es erlaubt keine mechanischen Pinselstriche, die mit innerer „Kälte“ ausgeführt werden. Die mechanische Darstellung erlaubt die Entstehung eines lebendigen Prozesses nicht. Ein Bild in der Größe von 2 x 20 cm schweigt, ist intim. Es stellt sich nicht zur Schau. Es versucht nicht durch seine Wirkung zu beeindrucken. „Meine“ Landschaft habe ich einen Tag lang, viele Tage beobachtet. Vielleicht ist die größte Anstrengung des Künstlers das Hervorbringen des Wesentlichen. Ich male nicht was ich sehe, sondern was ich nicht sehe."Gabriela Stellino
Die kleinformatigen Aquarelle entstehen in mehreren Arbeitsschritten. Zuerst beginnt Gabriela Stellino mit einer gezeichneten Skizze der Landschaft auf der sie Farben und eventuelle Änderungen der Linienverläufe notiert. Der zweite Schritt besteht aus einer Vorskizze in Aquarelltechnik auf trockenem Papier. Danach folgt das Orginal in technischer Perfektion.
Eine erste Synthese ihrer künstlerischen Arbeiten mit Musik fand 2006 im Jundt-Huss im schweizerischen Gelterkinden zusammen mit der Sängerin Cecilia Arellano und der Painistin Sarah Haessig unter dem Titel Bilder-Klänge statt. Diese waren 2008 nochmals im Kulturraum Hirzberg in Zofingen/Schweiz zu sehen und zu hören.
Im Januar 2009 fand die „Uraufführung“ des Medienprojektes „ Belebte Bilder“ im Morat Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg statt. Es handelt sich hierbei um eine Audiovisuelle Komposition die Malerei und Medien verbindet, begleitet von eigens komponierter Musik des Pianisten Fernando Viani aus Lahr.Die zartfarbigen Aquarelle von Gabriela Stellino strahlen einen besonderen Reiz und Ruhe aus und fordern eine - für heutige Zeiten ungewohnte - konzentrierte Betrachtung. Die gezeichneten menschenleeren Landschaften sind auf ihr eigentliches Wesen reduziert: gewellte Waagerechte von Horizontlinien, Bergrücken oder Meer und Vertikale von Bäumen in leicht verschwimmender Linienführung. Die hinzukommende zurückhaltende und ebenso reduzierte Farbgebung gibt den Landschaften eine Weite mit Tiefenwirkung und Horizont.
Staatliche Akademie für Bildende Kunst Manuel Belgrano, Buenos Aires
1983 – 1985
Staatliche Hochschule für Bildende Kunst Pridilliano Pueyrredon, Buenos Aires
1979 – 1985
Bildkomposition, Zeichnung und Malerei bei Pipo Ferrari, Roberto Paez, Raul ScaranoAntonio Pujia, Oliva, Georgina Labreau, Aida Carballo
Aktivitäten 1986
Wohnsitzwechsel nach Salvador da Bahia, Brasilien
1987 – 1989
Plastik in den Kunstwerkstätten des Museums für Moderne Kunst Salvadore
1987 - 1989
Klangplastiken in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Musiker und Dozenten Roberto Castro (Schüler des Schweizer Instrumentenbauers und Klangexperimentators Walter Smatek, 1913-1984)
1990 -1997
Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium des Landes Bahia, Institut Visconde de Mauá
1995 – 1996
Gastdozentin an der Staatlichen Theaterhochschule Bahia
1996 – 1997
Bühnenbild und Visuelle Gestaltung für das Sozialprojekt CRIA, Theaterpädagogik mit Straßenkindern, UNICEF
2. Erwerbungspreis, Museum für Gestaltende Kunst Buenos Aires, Eduardo Sivori Erwähnung, Staatliches Museum General San Martin, Moron Spezielle Erwähnung, Kunstpreis der Galerie „Hoy en el arte“, Buenos Aires
1982
Silbermedaille der Stadt Buenos Aires Silbermedaille, Kunstpreis Museum für Gestaltende Kunst, Eduardo Sivori, Buenos Aires 4. Erwähnung, Kunstschule Colégio Ward „Salon Estímulo de Pintura“, Buenos Aires
Lehraufträge
Akademie für Kommunikation Freiburg, Kunstschule Hofgut Hohenstein in Rottweil, Kunstschule Offenburg und Akademie für Kommunikation, Freiburg
Ausstellungen (Auszug) 2009
Morat Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg
Morat Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg Uli und Richard See Stiftung, Ronco s/Ascona, Schweiz Institut für Bildnerisches Denken, Grenzach Wyhlen Archiv des Kultusministerium, Insitut Visconde de Mauá, Bahia, Brasilien Museum für Gestaltende Kunst, Eduardo Sivori, Buenos Aires, Argentinien und in Privatbesitz
Mitgliedschaften 2002
Mitglied des Basler Kunstvereins, Kunsthalle Basel, Schweiz Mitglied bei a.c.e.c.a (association pour la création d’évenements culturels et artistiques), Strasbourg, Frankreich
1999
Mitglied beim Bundesverband Bildender Künstler, BBK, Deutschland